Ein würdiger Nachfolger?

Ein würdiger Nachfolger?

(tb/mr)

Titel: Die Tribute von Panem – Catching Fire
Regisseur: Francis Lawrence
Genre: Drama, Action
Wertung: 5 von 5

Das Warten hat ein Ende! Seit dem 21. November sehen wir Caesar Flickerman nun endlich die 75. Hungerspiele anmoderieren. Seit über einem Jahr warten die Fans der Tribute-von-Panem-Trilogie schon auf den heiß ersehnten Nachfolger. Doch hat sich das lange Warten wirklich gelohnt?

Katniss und Peeta beim Verlesen einer vorgeschriebenen Rede, bewacht von weißen Soldaten

Der Film knüpft unmittelbar an das Ende des ersten Teils an. Durch ihren Sieg in den letzten Hungerspielen, hat sich das Leben von Katniss und Peeta komplett verändert. Sie leben nicht mehr in Armut, müssen für die Öffentlichkeit noch immer die Illusion einer perfekten Liebesbeziehung aufrecht erhalten und sollen die aufgebrachten Massen in den Distrikten mit ihrer Siegestour beruhigen. Dies läuft jedoch schief. Katniss und Peeta werden immer mehr zum Symbol einer sich anbahnenden Revolution. Um deren Funken, welche die beiden ausgelöst haben, wieder zu löschen, nutzt Präsident Snow das 75. Jubiläum der Hungerspiele, um die Sieger vergangener Hungerspiele gegeneinander antreten zu lassen. Wird er es so schaffen, die Hoffnungsträger der Distrikte auszulöschen und den Funken zu ersticken? Oder wird aus dem Funken mehr und mehr ein loderndes Feuer?

Um die vorhergegangene Frage nun zu beantworten: Ja, das lange Warten hat sich gelohnt! „Catching Fire“ ist sogar noch besser als der erste Teil „The Hunger Games“.

Regisseur Francis Lawrence setzt in dieser Fortsetzung auf eine viel düsterere und bedrückendere Atmosphäre, als es sein Vorgänger im ersten Teil getan hat. So lässt, trotz der enormen Länge von 146 Minuten, die Spannung kaum nach und fesselt die Zuschauer mit jeder Menge Action und Dramatik an ihre Kinosessel. Der Film harmoniert erstaunlich gut mit der Buchvorlage. Die dystopische und somit stark gesellschaftskritische Geschichte wird, mit den vielen überraschenden Wendungen und der wachsenden Revolutionsstimmung, sehr gut umgesetzt. Durch zahlreiche imposante Bilder hat man das Gefühl, selbst dabei zu sein, obwohl der Film nicht in 3D ist. Dazu tragen besonders die herausragenden schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller bei. Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth spielen, wie schon im ersten Teil, ihre Rollen mehr als brillant.

Allerdings sollte man den ersten Teil, „The Hunger Games“, vorher auf jeden Fall gesehen haben, sonst ist die komplexe und raffinierte Handlung nicht zu verstehen.

Also unsere Empfehlung: Unbedingt anschauen! Wer es nicht tut, verpasst etwas.

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