Kulturelle Vielfalt an der Uni Paderborn

Kulturelle Vielfalt an der Uni Paderborn

Die „Afrikanische Studierende Gemeinschaft“ wurde am 4. Dezember vom StuPa als Studentische Initiative anerkannt. Um mehr über die Initiative zu erfahren, traf sich die universal mit Martin Edjabou, Referent für akademische Angelegenheiten und Sekretär Donald Tabako.

Die Studentische Initiative macht es sich zur Aufgabe, afrikanischen Studenten an der Uni Paderborn unter die Arme zu greifen und sie vor allem am Anfang des Studiums zu integrieren und zu unterstützen. Konkret geschieht das zum Beispiel mit einem Mentorenprogramm. Hier versuchen ältere Studenten den Neuen inhaltliche Sachverhalte zu vermitteln, sollte ein Tutorium der Universität nicht ausreichen. Denn Donald, Maschinenbaustudent, weiß, „dass Probleme mit der Sprache auftreten können und einige Leute nicht weiterkommen“.

Jedoch beschränkt sich die Gemeinschaft nicht nur auf universitäre Bildung. Erst kürzlich besuchten ungefähr 20 der 33 aktiven Mitglieder das HNF, um gelernte Inhalte mit konkreten Exponaten verbinden zu können. Sogar die Anfahrt zum Museum sieht Martin als Bildung. „Interessant bei solchen Veranstaltungen ist, dass wir uns außerhalb der Universität aufhalten und dabei die Stadt näher kennenlernen.“ Die Anmeldung für die Führung und die Kosten übernahm das International Office. „Normalerweise finanzieren wir unsere Besuche durch Eigenbeiträge, jedoch sind wir froh, dass das International Office uns da unterstützt hat“, freut sich Martin. Auch in Zukunft soll es ähnliche Bildungsausflüge geben.

Neben Bildungsangeboten bietet die Gemeinschaft auch Hilfe mit der deutschen Bürokratie. Insbesondere Neuankömmlinge erhalten Hilfe, wenn es um Sachen wie Immatrikulation, Einschreibung in Kurse oder den Aufenthalt in Deutschland geht.

Oft hat die Initiative schon vor Ankunft der Studenten in Deutschland Kontakt mit ihnen. „Wir haben einen E-Mail-Verteiler über den wir miteinander Kontakt halten. Vieles läuft aber auch über Mundpropaganda“, erzählt Martin.

Auch sollen kulturelle Angebote nicht zu kurz kommen. „Einmal im Semester treffen sich alle Mitglieder zu einem lockeren Treffen und haben Spaß zusammen“, berichtet Donald. Nächstes Semester soll es eine „Afrikanische Woche“ mit Ständen vor der Bibliothek geben.

Hier kommt der Status der Studentischen Initiative zugute. „So können wir öffentlichkeitswirksam auftreten“, meint Martin.

Ziel, gemäß Satzung der Initiative, ist es auch, „interkulturelle Kompetenzen auszubauen“. Deswegen ist jeder, der die Gemeinschaft kennenlernen möchte, willkommen, sie bei Ausflügen oder Treffen zu begleiten.

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