Filmkritik: Daniel Radcliffe furzt

Filmkritik: Daniel Radcliffe furzt

Titel:

Swiss Army Man
Regie:    Dan Kwan, Daniel Scheinert
Genre: Tragikomödie
Wertung:    0,1 von 5 möglichen Filmrollen

 

 

 

 

 

 

 

Eine binnen Minuten ausverkaufte Premierenvorstellung bei einem Filmfestival mit zugehöriger Warteschlange für Nachrücker verheißt normalerweise einen guten bis sehr guten Film – dass in der ersten halben Stunde fast die Hälfte der Besucher wieder den Saal verließen, hingegen absolut nicht.

Filmplakat von "Swiss Army Man"

Filmplakat von "Swiss Army Man"

Genau so erging es den Besuchern des Films „Swiss Army Man“ und um es vorwegzunehmen, nach einer kompletten Ansicht des Filmes hätte man es diesen Besuchern besser gleichtun sollen.

Zum Plot:
Hank (Paul Dano) findet sich scheinbar hoffnungslos auf einer einsamen Insel wieder und steht kurz vor dem Suizid, bevor er eine Leiche (Daniel Radcliffe), die er Manny nennt, findet, welche in regelmäßig unregelmäßigen Abständen furzt und von ihm zu manch anderem Zweck missbraucht wird.
Bisher waren die Regisseure Dan Kwan und Daniel Scheinert (auch Daniels genannt) im Musikvideobereich tätig, wo sie 2015 auch den

MTV Music Award gewannen. Mit „Swiss Army Man“ wagten sie sich auf die große Leinwand und konnten mit Daniel Radcliffe sogar einen sehr bekannten Hauptdarsteller gewinnen. Einige Kritiker bezeichnen den Film als Kunstfilm, jedoch lässt sich nicht erschließen, was an einer Aneinanderreihung von Fürzen, Fäkalwitzen und Leichenschändung Kunst sein soll. Die aktuelle IMDB-Wertung von 7,2/10 lässt sich auch nur dadurch erklären, dass sehr viele Harry-Potter-Fans wohl dem entblößten Hintern ihres Idols lobhuldigen wollen. Gelingt es den Darstellern zwischendurch ansatzweise eine Handlung oder Tiefgründigkeit aufbauen zu wollen, wird dies sofort durch Furzen, was das Hauptstilelement des Filmes ist, schlechten Humor, den teilweise nicht einmal die JackAss-Crew verwenden würde, oder biederer Leichenschändung (als Surfboard, Kanone oder Wasserspender) zunichtegemacht.

Insgesamt kann man nur jedem von einem Besuch dieses Filmes abraten, der einzig 97 Minuten verschwendete Zeit füllt. Daher auch nur sehr wohlgesonnene 0,1 von 5 möglichen Filmrollen, wobei dies fast schon zuviele sind.

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