Einkaufen ohne Verpackung

Einkaufen ohne Verpackung

„Unverpackt“ – Das ist das knappe, aber doch auch sehr reichhaltige Motto eines neuen Lebensmittelladens in Paderborn. Ende November eröffnet „KernIdee“ seine Türen im Dörener Weg 72.

Im KernIdee-Laden steht das Vermeiden von Plastikmüll im Vordergrund. Alle Waren werden, wenn möglich, ohne Verpackung angeboten. Dort, wo man nicht auf eine Verpackung verzichten kann, treten Papierverpackungen oder Glasbehälter an die Stelle von Plastik. Außerdem ist bei KernIdee die Nachhaltigkeit der Produkte ein weiterer zentraler Aspekt der Unternehmensphilosophie: Es werden hauptsächlich Bioprodukte angeboten und Produkte von regionalen Anbietern bevorzugt. Zusätzlich werden keine „Preisdumpingverträge“ abgeschlossen, denn hinter Billigprodukten steht, was Arbeitsbedingungen und Produktqualität angeht, zumeist keine wirtschaftliche Nachhaltigkeit.

Im einem „Unverpackt“-Laden erwartet den Kunden natürlich nicht dasselbe Sortiment wie bei einer großen Supermarktkette, doch auch bei KernIdee lassen sich über 250 Artikel finden: von Grundnahrungsmitteln über Süßigkeiten bis hin zu Haushaltswaren und Geschenkartikeln und dem allseits beliebten Coffee-to-go, der natürlich im mitgebrachten Becher abgefüllt werden kann. Zu dem Konzept eines „Unverpackt“-Ladens gehört auch, dass der Kunde genau die Menge kaufen kann, die er braucht. Dafür füllt man einfach die gewünschte Menge in Gefäße ab, welche man selbst mitbringt oder die es im Laden zu kaufen gibt.

Die Inhaberin von KernIdee Alexandra Feege weiß, welche Gefäße sich für einen Einkauf am besten eignen: „Trockenwaren und Käse können z.B. gut in Gläser, Keramikbehälter oder Tupperware gefüllt werden, Obst und Gemüse meist besser in Beutel oder Körbe. Für Eier kann man Eierpackungen wiederverwenden. Alle Gläser etc. sollten verschließbar sein, damit beim Transport nichts verschüttet wird.“

Da bei KernIdee Qualität und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen, kann man als Kunde natürlich keine Discounterpreise erwarten. Dafür werden allerdings die Kostenersparnisse durch die nicht vorhandenen Verpackungen direkt an den Kunden weitergegeben, die qualitativ hochwertige Ware zu sehr angemessen Preisen erhalten. Ein weiteres Plus des individuellen Abfüllens der Waren ist, dass man nicht eine vorgegebene Menge kaufen muss, sondern nur so viel, wie man wirklich braucht. Man bezahlt deshalb nur die benötigten 150g Getreide und nicht die 500g, die eben in der vorgegebenen Packung von Discountern und anderen Lebensmittelgeschäften sind. Es gibt auch keine Mindestabnahmemenge von Waren, sie muss nur abwiegbar sein. So kann man auch einfach eine Ein-Gramm-Kidney-Bohne  oder 3g Kurkuma nur zum Probieren kaufen.

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