Gelebte Streitkultur an der UPB

Gelebte Streitkultur an der UPB

Zur anstehenden Bundestagswahl 2017 veranstalteten der AStA der Uni Paderborn und die Debating Society Paderborn gemeinsam am 11. Januar diesen Jahres eine Debatte, um interessierten Studenten und Bürgern die Politik näher zu bringen. Im Vorfeld der Debatte kam es bereits zu Kritik von verschiedenen Seiten, speziell wegen der Teilnahme der AfD. Am Abend selbst kam es dann unter anderem auch zu Diskussionen mit einer anwesenden Piratin, welche zwar nicht teilnahm, aber zumindest in den ersten Reihen Platz nahm. Ebenfalls sorgte Frank Gockel für Probleme, als ihm der Einlass verweigert wurde. Er hatte im Vorfeld 600 Sitzplätze ohne die gewünschte Namensliste reservieren wollen, wohl um die Debatte zu blockieren.

Volles Audimax bei der politischen Debatte, Foto: Johannes Pauly

Volles Audimax bei der politischen Debatte, Foto: Johannes Pauly

Die Debatte selbst begann leicht verspätet um kurz nach 19 Uhr . Anwesend waren Vertreter der AfD (Markus Roscher­-Meinel), CDU (Daniel Sievke), FDP (Marc Lübke), DIE GRÜNEN (Sigrid Beer), DIE LINKE (Kathrin Vogler) und SPD (Burkhard Blienert). Nach einer Reihe kurzer Einleitungen (von einer halben Stunde insgesamt) durch den Präsidenten der DSP, Marco Kerkemeier, den AStA Referenten für Politische Aufklärung, Zeynel Sahin, der Vizepräsidentin der UPB, Simone Probst, und den Stellvertretenden Bürgermeister Paderborns, Dietrich Honervogt, ging es endlich los.

Die Fragen waren bereits im Vorfeld von zehn angedachten auf sieben reduziert worden, am Abend selber musste dann aufgrund des zähen Einlasses noch einmal auf fünf zurecht gestutzt werden. Befragt wurden die Politiker zum Thema Studentische Hilfskräfte, Studiengebühren, Klimawandel, gleichgeschlechtliche Ehe und zuletzt zur Bekämpfung der Politikverdrossenheit. Auffällig war hier eine Auswahl an Fragen, die einigen Parteien von vorneherein deutliche Sympathievorteile brachten, während einige durchaus kontroversere Themen außen vorgelassen wurden. Dies kann aber durchaus aufgrund der zeitlichen Grenzen des Abends passiert sein.

Die Stimmung im Saal war insgesamt gut, das Publikum beteiligte sich durch Ausbuhen und Applaus rege, vor der Debatte aufgestellte Regeln zu höflichem und angemessenem Verhalten während der Debatte wurden weitgehend auch von den anwesenden Politikern eingehalten. Lediglich einzelne Fans der Parteien am äußeren Rand des Spektrums benahmen sich zwischenzeitlich unangebracht. Alles in allem war es ein durchaus interessanter und erfolgreicher Abend für die Veranstaltung des AStA und der Debating Society.

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