Tempus fugit – Über das Engagement an der Uni

Tempus fugit – Über das Engagement an der Uni

Achtung philosophisch!

Mein alter Lateinlehrer suchte sich in jeder Stunde einen Schüler raus, der sich fünf Minuten vor dem Ende der Stunde mit dem kurzen Ausruf „Tempus fugit“ (lat. Die Zeit fliegt) melden sollte. Damit wollte er sicher gehen, dass er noch genug Zeit hat, um die Stunde gemächlich zu beenden und die Hausaufgaben für das nächste Mal zu verteilen. Inspiriert davon möchte ich jetzt, in den gefühlt letzten fünf Minuten der schnelllebigen Vorlesungszeit, ebenfalls versuchen, einen sauberen Abschluss zu finden und euch einen Einblick in das ehrenamtliche Engagement an unserer Uni geben.

Aussicht vom Stadtcampus
Einfach mal über den Horizont hinausblicken! Foto: ahs

Fangen wir an bei A wie AStA. Als Chefredakteur habe ich dieses Jahr häufig mit den einzelnen Referenten zu tun gehabt. Auch wenn Absprachen und Kooperationen oftmals geprägt waren von Sätzen wie „Wird schon irgendwie“ und „wir machen jetzt spontan“, muss ich dem AStA meinen Respekt aussprechen. Innerhalb eines Jahres wurden unzählige Projekte verwirklicht, der Arbeitsablauf im Hauptbüro professionalisiert und ein nach außen spürbar positives Arbeitsklima geschaffen. Gerade in der schwierigen Situation um die Debatte des Auftritts von 187 Strassenbande bemühte der AStA sich um Sachlichkeit und hielt selbst im Shitstorm der Absage die Haltung. Ich hoffe, dass der AStA im nächsten Jahr auf den Grundpfeilern dieses Jahres aufbauen kann.

Es folgt F wie Fachschaften. Das sind die Leute, die Semester für Semester die O-Wochen organisieren, ein offenes Ohr für die Studierenden aus ihrem Bereich haben und nebenbei auch noch offene Abende, Grillfeten und Partys organisieren. Während des normalen Studienalltags, versteht sich. Mein Vorschlag für nächstes Semester wäre ein beworbener „Tag der Fachschaften“, wo man auf das ehrenamtliche Engagement hinweisen und es hervorheben könnte.

Weiter geht’s mit I wie Initiativen (und Projektbereiche). Und damit meine ich wirklich alle Personen, die in den weit über 20 Initiativen (und Projektbereichen) an der Uni aktiv sind. Ihr bildet so ziemlich das Rückgrat studentischen Lebens auf dem Campus und in der Stadt mit den vielen Projekten wie Veranstaltungen. Danke dafür! Ohne euch wäre das Studium sehr viel trostloser und monotoner.

Leider habe ich bei den Gesprächen in den vergangenen Semestern immer das gleiche Problem schwindender Mitgliederzahlen mitbekommen. Hierbei handelt es sich wohl um ein strukturelles Problem, dass viele Studierende abseits ihrer Regelstudienzeit wenig Interesse an den Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung zeigen. Oder kein Interesse daran haben, Verantwortung zu übernehmen, wenn es keine finanziellen Vorteile dafür gibt. Eine gute Antwort für dieses Dilemma habe ich leider auch nicht. Wenn es überhaupt eine simple Lösung für das Problem gibt, hätte ich anstatt diesem Artikel auch lieber einen Roman geschrieben und mit dem verdienten Geld vermutlich weitere Projekte in Angriff genommen. Nach dem ausgiebigen Urlaubs-Semester, versteht sich.

Was mich zu N wie Neuzugänge oder „nach Lösungen suchen“ führt. Ihr habt eine gute Idee für Veranstaltungen, um Studierende für Initiativen zu motivieren? Oder einfach nur Bock, euch ein wenig im Marketing und Social Media für eine freie Marke auszuprobieren? Dann seid ihr bei uns in der Redaktion gern gesehen. Ihr wollt euch kreativ in einem Medium entfalten und gestaltet gerne? Wir suchen auch Layouter für unsere zweiwöchentliche Ausgabe im Semester. Natürlich seid ihr auch willkommen, wenn ihr einfach nur gerne Texte schreibt und die Leute über das aktuell noch farbenfrohe Leben an der Uni informieren wollt. Die universal ist eure Chance, etwas an dieser Uni zu hinterlassen. Erreichen könnt ihr uns per Mail an an journalistik@upb.de oder via Facebook - universal.pb - bei uns.

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