Filmkritik: Das Drama um das liebe Geld

Filmkritik: Das Drama um das liebe Geld

Corona lässt uns durchatmen, aber das heißt nicht, dass man sein Netflix-Konto vernachlässigen sollte. Im Gegenteil, es warten noch viele Schätze darauf, in Marathon-Sitzungen gesehen zu werden. Der größte Schatz (hier im wahrsten Sinne des Wortes, seht selbst) ist die Doku-Serie über die Oppenheim Group: „Selling Sunset“.

Plakat von "Selling Sunset", Quelle: Netflix
Plakat von "Selling Sunset", Quelle: Netflix

Sechs Frauen verkaufen in Los Angeles Luxusimmobilien für zwei männliche Bosse. Was wie eine Serie klingt, die vor Sexismus nur so trieft, ist in Wahrheit fast schon ein feministisches Manifest. Diese Frauen haben es geschafft. Sie sind die Größten ihrer Branche und machen Millionenkommissionen. Wenn man „Selling Sunset“ mit drei Worten beschreiben müsste, dann wären es Drama, Drama und Luxus. Zwischen „open houses“ und dem Versuch, die Immobilie zum besten Preis zu verkaufen, spielt sich auch im Privatleben der Protagonistinnen viel ab. Fernbeziehungen, Kinderwunsch, Hochzeiten, Verlobungen und in erster Linie ganz viel Streit. Teilweise wirkt es etwas überzogen und überdramatisiert und man entwickelt schnell Favoriten. Prinzipiell die, die einem am wenigsten auf die Nerven gehen. Man erkennt sich in den Charakteren allerdings gut wieder, was ein Grund für die starke Meinungsbildung sein kann. Es grenzt an Reality-TV, aber an eine erschreckend akkurate Version davon. Alle Schauspieler*innen sind real existente Personen. „Selling Sunset“ lässt einen von millionenschweren Villen träumen und so manch eine/r überlegt sicher auch, doch noch Immobilienmakler*in zu werden. Die Serie macht Lust aufs Verkaufen und bietet die beste Unterhaltung mit lebensnahen Szenen.

„Selling Sunset“ ist ein Sommer-Must-see. Tipp: Am besten im Original gucken, das gibt dem Drama mehr Raum und außerdem bieten die Vokabeln zum Thema „Real Estate“ ein großes Lernfeld.

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