Hochschulwahlen werden teilweise wiederholt

Hochschulwahlen werden teilweise wiederholt

In unserer Ausgabe 266 berichteten wir ausführlich über die kürzlichen Hochschulwahlen, bei denen es zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. Die hohe Anzahl der Briefwahlanträge, die erst kurz vor Ende der Frist eingegangen waren, machte der Wahlleitung zu schaffen. Es gab Probleme beim Versenden der Unterlagen, einigen Studierenden fehlten Stimmzettel. Aufgrund dieser Unregelmäßigkeiten und weil der Wahlvorstand einen Einspruch gegen die Wahlen der studentischen Vertreter*innen zum Senat und den Fakultätsratswahlen erhalten hat, entschied das Präsidium, diese Wahlen vom 1. bis zum 3. Februar zu wiederholen.

Wenn alles glatt läuft, sind noch in diesem Jahr Online-Wahlen möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie bittet die Wahlleitung erneut um Briefwahl. Diese kann bis zum 25. Januar um 15 Uhr per E-Mail an anja.ebner@zv.upb.de beantragt werden. Die E-Mail sollte folgende Informationen beinhalten: Euren Namen, eure Adresse sowie die Fakultät, für die ihr wahlberechtigt seid. Weitere Informationen sowie die Wahlbekanntmachung und die Wahlvorschläge findet ihr unter www.upb.de/zv/2-4/wahlen.

Während die einen Wahlen noch in den Startlöchern stehen, richtet sich so mancher Blick bereits zu den Hochschulwahlen im Sommer. Durch eine vor wenigen Monaten erlassene Verordnung der Landesregierung sind Online-Wahlen nun rechtlich ermöglicht worden. Und wenn alles glatt läuft und der Senat sowie das Studierendenparlament zustimmen, könnten sie schon in diesem Jahr stattfinden. Einer, der sich aktuell mit der Planung befasst, ist Gerrit Pape, AStA-Referent für Hochschulpolitik. Auch wenn hinsichtlich der technischen Umsetzung noch vieles mit dem Ausschuss für Hochschulwahlen sowie der Hochschulleitung zu besprechen ist, kann Gerrit von einer Tendenz berichten: Demnach sollen die Studierenden dank der Software Polyas ganz bequem von Zuhause aus wählen können, die Authentifizierung funktioniere über den IMT-Account. Zugleich könnte es ein Wahllokal am Campus geben, in dem Computer bereitgestellt werden, um allen Studierenden den Zugang zu den Wahlen zu ermöglichen.
Für die Online-Wahlen spricht laut Gerrit Pape, dass diese weniger Aufwand bereiten und zugänglicher und ressourcensparender sind. Wunder dürfe man dadurch allerdings nicht erwarten: „Für die Uni der Informationsgesellschaft sind Online-Wahlen durchaus angemessen, aber man muss bedenken, dass sie dennoch kein Allheilmittel für eine höhere Wahlbeteiligung sind“, so Gerrit.

Ob die Online-Wahlen schon in diesem Jahr umsetzbar sind, werde sich zu Beginn des Sommersemesters zeigen. Bis dahin will Gerrit die Erfahrungen anderer Universitäten mit diesem Wahlsystem einholen und noch weitere hochschulpolitische Themen an der Uni Paderborn voranbringen.

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