Weisheit der Woche
Und hier ein süßes Hundebild. Foto: kat
Massagen werden unterbewertet
Nach 1,5 Jahren Pandemie, Home Office und einem ungesunden Stresslevel kann ich mit Fug und Recht behaupten: Ich bin kaputt. Nicht nur mental. Körperlich. Man merkt das Alter zuerst im Nacken, habe ich mir sagen lassen. Wer das gesagt hat? Ich war das. Und ich kenn‘ mich aus mit den Sprichwörtern.
Mir ist jedenfalls sprichwörtlich ein Felsbrocken auf den Nacken gefallen und der hat es sich dort seit Monaten bequem gemacht. Wärmepflaster halfen nichts, eine Brille half nichts (außer, dass ich wieder sehen kann), was hilft denn eigentlich?
Mit meinem Physiotherapeuten bin ich so sehr per du, dass ich überlege, mit ihm eine Bratwurst essen zu gehen. Das wäre der nächste logische Schritt unserer Beziehung.
Doch 1x Physiotherapie in der Woche hilft leider an den anderen sechs Tagen nicht.
Es sei denn, man hat Freund*innen, die massieren können. Und auch noch wollen. Praktischerweise habe ich mir genau solche gesucht. Unpraktischerweise ist die Anfahrt etwas lang. Darum buche ich Massagen und liebäugle mit Massagegeräten. Denn eins habe ich gelernt. Nackenschmerzen tun nicht nur im Nacken weh. Und Schmerzen muss man wirklich nicht aushalten.
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