Ein halbes Jahrhundert UPB

Ein halbes Jahrhundert UPB

Von qualmenden Studierenden und 50 Jahren Erfolg

Eine eigene Website, ein festliches Jubiläum, sogar ein 70er-Jahre-Musical – die Universität scheut sich nicht, das 50-jährige Jubiläum gebürtig zu feiern. Unter dem Motto „Wir feiern Zukunft“ blickt die Universität zurück, ohne sich dabei in der Vergangenheit verlieren zu wollen. Neben einer Ringvorlesung will man mit einer bunten Veranstaltungsreihe Wissenschaftler:innen, Studierenden und Mitarbeitenden der nun 50 Jahre alten Bildungs- und Forschungseinrichtung ein Gesicht geben.

Sonne in der Pause: Einige Dinge ändern sich nie. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Sonne in der Pause: Einige Dinge ändern sich nie. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Die Mensa der UPB gibt es seit 1977: Hier haben sich sowohl Besucher als auch Mobiliar ganz schön verändert. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Die Mensa der UPB gibt es seit 1977: Hier haben sich sowohl Besucher als auch Mobiliar ganz schön verändert. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Solventer sucht ein Dach über dem Kopf: Vielleicht wäre der Besitzer dieser zwei stubenreinen Edelkatzen heute begeisterter Nutzer von Jodel. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Solventer sucht ein Dach über dem Kopf: Vielleicht wäre der Besitzer dieser zwei stubenreinen Edelkatzen heute begeisterter Nutzer von Jodel. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Parkplatzmangel zu Stoßzeiten, leider auch heute noch ein Problem. Foto: Universitätsarchiv Paderborn
Parkplatzmangel zu Stoßzeiten, leider auch heute noch ein Problem. Foto: Universitätsarchiv Paderborn

Die Aufnahme dieser Bilder liegt nicht einmal 50 Jahre zurück, und doch stammen sie wortwörtlich aus einem anderen Jahrhundert: bunte Hemden, Rauchschwaden von Zigaretten im Hörsaal, handgeschriebene Wohnungsanzeigen (obwohl es die auf manchen Toiletten heute noch gibt), und schrullige Frisuren, die auf Laufstegen aber schon längst wieder ein Comeback hatten. Dass dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden muss, hat auch die Universität verstanden: seit dem 1. August 1972, der Gründungstag der damals noch sogenannten „Gesamthochschule“, hat sich schließlich einiges getan. Zehn Jahre nach ihrer Gründung später wird die Marke der 10 000 Studierenden geknackt, und die Gesamthochschule setzt mit der Einweihung des Kunstsilos 1986, der Gründung des Heinz Nixdorf Instituts für Informatik und Technik ein Jahr später und des Zentrums für Kulturwissenschaften 1989 Meilensteine, die bis heute Bestand haben.          

Nach einer wichtigen Profilierungsphase in den 90er Jahren, in der die Wissenschaftler Friedhelm Meyer auf der Heide und Burkhard Monien der Einrichtung 1992 sogar den Leibniz-Preis im Bereich Informatik erhalten, kommt es in den 2000ern zu einer Umstrukturierung, die die Universität zu dem macht, wie wir sie heute kennen. Die Marke der Studierenden überschreitet 2016 das erste Mal die 20 000 – Tendenz steigend.  Nichts liegt also näher, als diese 50-jährige Erfolgsgeschichte nach einer festlichen Jubiläumsfeier, an der mitunter auch NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft Isabel Pfeiffer-Poensgenunter teilnahm, mit einem 70er-Jahre Musical zu begehen. Doch das ist nicht alles: Mit der Ringvorlesung „50 Jahre Universität Paderborn. Eine Hochschule in der Region“ schaut die Universität aus Historiker:innen-Perspektive in die Vergangenheit.

Nach einigen zentralen Jubiläumsveranstaltungen gibt es außerdem die Veranstaltungsreihe „50 Mosaike“, in der neben Wissenschaftler:innen und Mitarbeitenden der Uni auch Studierenden diverse Programmpunkte anbieten, die sich an ein breites Publikum richten. Weitere Infos zu dem Programm gibt es online auf der eigens für das Jubiläum erstellten Website https://upb50.de/ und auf den Social Media Kanälen.

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