Filmkritik: Dexter- New Blood

Filmkritik: Dexter- New Blood

Titel: Dexter - New Blood
Produzent: Clyde Phillips
Genre: Mystery, Krimi
Wertung: 3 von 5 möglichen Filmrollen

2013 endete die Serie Dexter mit Micheal C. Hall mit einer derben Enttäuschung für viele Fans. Acht Staffeln lang hatte man mit dem Serienmörder mit einem moralischen Ansatz zu Töten mitgefiebert, gehofft, dass er nicht gefasst wird und dann war das Ende für die meisten enttäuschend, plump und einfach nicht zufriedenstellend.

Cover von "Dexter - New Blood", Quelle: Showtime
Cover von "Dexter - New Blood", Quelle: Showtime

Umso größer war die Freude als angekündigt wurde, dass es eine neue Staffel geben wird. Endlich, endlich würde man erfahren, wie es mit ihm weiterging und endlich, endlich eine neue Geschichte voller Spannung, Tote und hoffentlich einem Wiedersehen mit früheren Lieblingscharakteren. Aus Dexter Morgan wurde Jim Lindsay, der in einem kleinen Laden in Iron Lake nahe der kanadischen Grenze lebt. Hier hat er sich zehn Jahre nach dem Staffelfinale ein neues Leben aufgebaut, fernab von Miami, seiner dunklen Vergangenheit, bis sein Sinn für Gerechtigkeit erneut getriggert wird und er einen weiteren Mord begeht. Als sei das schon nicht schlimm genug, taucht auch plötzlich sein mittlerweile fast erwachsener Sohn Harrison auf. Die Vorfreude auf eine neue Geschichte war riesig und ich glaube, das ist der größte Fehler, den man hier begehen kann. Während die ursprünglichen Staffeln vor Spannung fast überliefen und ich mich kaum von dem Bildschirm losreißen konnte, bekommt man bei dieser „10-Jahre-später“ Staffel vor allem eines geboten: Langeweile. Die Kleinstadt Iron Lake ist dabei schon fast ein Symbol dafür, was alles anders ist. Alles ist kleiner, grauer, normaler und vor allem weniger aufregend: Kleinstadt-Leben, wie es im Buche steht. Die Geschichte kommt unglaublich langweilig daher, die 45 Minuten Folgen fühlen sich deutlich länger an, ziehen sich teilweise wie Kaugummi und meistens sind nur die letzten 5 Minuten wirklich spannend. Nur damit diese Spannung direkt in den ersten paar Sequenzen der darauffolgenden Folge gelöst wird und es genau so träge weitergeht wie zuvor. Müsste ich Dexter New Blood in einem Wort beschreiben, würde ich „ernüchternd“ auswählen. Mir ist unklar, ob ich die alten Staffeln zu sehr glorifiziert habe oder ob meine Erwartungen für diese neue Staffel schlichtweg zu hoch waren, aber Dexter New Blood hat es nicht geschafft die Atmosphäre, Spannung und die interessanten Charaktere so zu transportieren, wie es die ursprüngliche Serie getan hat. Allenfalls die letzten zwei Folgen würde ich als sehenswert beschreiben und zumindest hat Dexter Morgan nun endlich das Ende bekommen, was er schon 2013 verdient hätte. Solltet ihr Dexter nun dennoch eine Chance geben, werdet ihr bei Sky fündig. Die Serie bekommt 3 von 5 Sternen von mir.

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