Neues Jahr – Neues Konzept der Mensa

Wie den meisten Studierenden bereits aufgefallen sein wird, hat sich in der Mensa im neuen Jahr einiges verändert. Ein neuer Aufbau und ein neues Speiseangebot haben zunächst für Verwirrung gesorgt. Am auffälligsten dabei sind die Bildschirme, die oberhalb der Essensausgaben hängen. Auf den Monitoren wird das jeweilige Gericht angezeigt, um einen schnelleren Überblick über das Angebot zu ermöglichen. Wie das Studentenwerk auf seiner Internetseite schreibt, werden von den Gerichten in authentischer Weise am selben Tag Fotos aufgenommen, damit die Gäste sich nicht erst durch die Mengen zu den einzelnen Theken drängen müssen. Damit noch nicht genug an Neuheiten. Allergiker, Vegetarier und Veganer können nun leichter erkennen, was sie vom Angebot zu sich nehmen dürfen und was nicht. Durch kleine Symbole und Zahlen wird angezeigt, ob ein Gericht auf eine besondere Weise zubereitet wurde. Es gibt sogar jeweils ein Symbol für fettarme und kalorienarme Kost für diejenigen, die im neuen Jahr auf ihre Linie achten möchten.

Die Mensa-Piktogramme für fettarm, kalorienarm, vegetarisch …
(Grafik: jpy)

Fata, Muta, Kint – Oder wie war das noch?

„Liba Fata - ales gute zum Fatatak. Ich hab dich lib.“ Dieser wohl nett gemeinte Satz der 10-jährigen Cosima machte vor einigen Wochen Schlagzeilen und löste eine Diskussion über die didaktische Herangehensweise im deutschen Grundschulunterricht aus. Dreh- und Angelpunkt der harschen Auseinandersetzung in den Medien ist dabei eine bestimmte Lernmethode, nämlich die des 1972 begründeten Konzeptes des „Lesen durch Schreiben“. Diese Methode geht auf den Reformpädagogen Jürgen Reichen zurück und wird seit den 1990er Jahren an deutschen Grundschulen eingesetzt. Dabei stellt sich die Frage, ob der zu Beginn zitierte Satz ein Sinnbild für das Ergebnis vieler Studien ist, die eine dramatische Verschlechterung der Rechtschreibleistung von Schülern in den vergangenen Jahrzehnten prognostiziert haben. Kann man diese Tendenz pauschal erklären und einen Sündenbock für diese prekäre Entwicklung verantwortlich machen?

Paderborn – der Dokufilm

Julian Jakobsmeyer ist selbstständiger Filmproduzent aus Paderborn. Hauptsächlich hat er bisher Image- und Werbefilme gedreht, nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa und Arabien. Allerdings ist sein neuestes Projekt ein Film über seine Heimatstadt Paderborn in der Zeit von den zwanziger bis zu den sechziger Jahren, ein für ihn künstlerisches Gegenstück zu der „Plastikwelt“ der Werbe- und Imagefilme. Schon seit er zehn Jahre alt ist, ist die Kamera ein ständiger Begleiter in seinem Leben, sodass er schon im Alter von 15 Jahren mit seiner Leidenschaft Geld verdienen konnte.

Die universal hatte die Chance, mit ihm ein Interview über seinen Paderbornfilm zu führen.

Auf einem Bauernhof werden zwei kleine Mädchen in einfachen Kleidern gefilmt.
Julian Jakobsmeyer (hinter der Kamera) beim Dreh am historischen Set (Foto: Julian Jakobsmeyer)

Rechts- oder linksherum?

Vor einigen Jahren war es noch üblich, in der Joghurtwerbung mit Fachbegriffen um sich zu werfen. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an die besonders guten „rechtsdrehenden Milchsäuren“. Was sind das überhaupt für Säuren, warum hört man nicht mehr von denen und warum drehen die sich eigentlich?


Schematische Darstellung von Milchsäuremolekülen. Die OH-Gruppe weißt einmal in die Zeicheneben hinaus (-) und einmal hinein (+). (Grafik: jpy)

Auf dem Weg in ein neues Jahrzehnt

(bo/msc)

Es war einmal vor langer, langer Zeit, ... zehn Jahre ist es nun her ... äh stopp. Das hatten wir schon mal. Denn bereits im Sommer 2010 feierten wir, die universal, ein 10-jähriges Jubiläum. Doch es ist wieder so weit. Auch in diesem Semester steht ein 10-er-Jubiläum unsererseits an: Am 6. Januar 2004 wurde der gemeinnützige Verein „Studentische Initiative universal e.V.“ mit Beschluss der Satzung durch die damalige Mitgliederversammlung gegründet. Fortan finanziert sich die universal nicht mehr durch Gelder, die sie in ihrer Zeit als Projektbereich Journalistik aus dem Studierendenhaushalt zur Verfügung gestellt bekommen hat, sondern größtenteils eigenständig.

Eine „10 Jahre universal“-Geburtstagstorte
(Grafik: Annika Strathmann)

Geist und Natur: Musik

Geist: Nach Nietzsche ist das Leben ohne Musik ein Irrtum. Heutzutage ist es aber vor allem eins: unmöglich. Musik umgibt uns überall, hilft uns in jeder Gefühlslage. In der Werbung erklärt sie uns, wie sinnlich das neue Parfüm riecht, im Kino, wann wir zu schluchzen haben. Dass man sich dem Einfluss der Musik nicht entziehen kann, beweist das Phänomen des Ohrwurms – schon das einmalige Hören eines Liedes kann einem jegliche Konzentrationskraft rauben. Dieser deutsche Begriff ist so ausdrucksstark, dass ihn die Engländer mit ihrem Lehnwort „earworm“ gleich übernommen haben. Generell ist das Thema Musik in unserer Alltagssprache sehr präsent. Wer den Ton angibt, kommt oft mit Pauken und Trompeten daher, um jemandem die Meinung zu geigen und nach seiner Pfeife tanzen zu lassen.

Natur: Musik ist ein Thema, beim dem sich die Leute gleichzeitig einig und uneinig sind. Fast jeder findet Musik in irgendeiner Weise gut, aber die Frage auf welche Weise führt gerne zu Streit.