Interview: We have different cultures, are different people, have different mindsets

Interview with international student Michael (Son Hoang Kieu)

Today, Son Hoang Kieu, who likes to be called Michael, is going to tell us interesting facts about the Vietnamese culture, traditions, and food. We will talk about his personal life story, his associations with German culture, and the importance of culture in today‘s rapidly changing world. Thereby we may highlight some stereotypes and clichés about German and Vietnamese culture.

Michael is 20 years old, he grew up and lived in Vietnam for 19 years and came to Germany one year ago. He studies “Business Administration” at the Fachhochschule Südwestfalen in his first Bachelor semester and has connections to Paderborn through his engagement at the student initiative AIESEC Paderborn.

This is Son Hoang Kieu, but he likes to be called Michael (its his international name since he began to learn English). Foto: Michael
This is Son Hoang Kieu, but he likes to be called Michael (its his international name since he began to learn English). Photo: Michael

Wie lange studierst du denn schon so?

Kennst du das: Du bist auf einer Familienfeier und unvermittelt fragt dich eine Tante, die du nur einmal im Jahr siehst, wie lange du denn noch studieren wirst. Dass du immer noch nicht fertig bist! Du musst doch mal Geld verdienen, Kind! So oder so ähnlich haben es vermutlich viele von uns schon mal gehört. Und sich dann selbst gefragt: Studiere ich nicht schon viel zu lang? Kriege ich jemals einen Job, wenn ich die Regelstudienzeit nicht einhalte oder nicht dreißig Praktika absolviert habe?

Andere wiederum studieren erst jahrelang, bis sie merken, dass das nicht klappen kann und ein Abschluss ferner erscheint als der Lottogewinn.

Wahlen erfordern Klärungsbedarf

Hochschulwahlen während eines Online-Semesters in Zeiten einer Pandemie durchzuführen, ist bei Weitem kein leichtes Unterfangen. Und dennoch werden aus den Erfahrungen dieses Jahres Lehren gezogen werden müssen. Um Kontakte zu vermeiden, hatte die Wahlleitung erstmals explizit darum gebeten, Briefwahl zu beantragen. So einfach wie die formlose E-Mail zur Beantragung war das gesamte Prozedere aber nicht. Im Wahlprotokoll ist sogar vermerkt, dass sich die Briefwahl unter den gegebenen Umständen als ungeeignet erwiesen habe. Was war passiert?

Zu schaffen machte der Wahlleitung die hohe Anzahl an Briefwahlanträgen, die erst kurz vor Ende der Frist eingegangen sind.

Hochschulwahlen 2020 – Eure Stimme zählt!

Ein überaus wichtiger Termin steht vor der Tür: Vom 30. November bis 2. Dezember finden die diesjährigen Hochschulwahlen statt. In unserer letzten Ausgabe haben wir euch den Aufbau unserer verfassten Studierendenschaft erläutert und die Gremien vorgestellt, die bei den Wahlen zu besetzen sind. Als kleine Erinnerungsstütze folgt an dieser Stelle eine kurze Wiederholung.

Buchkritik: Offensichtlich hatte Steffi ihren Laptop dabei

Titel: Offensichtlich hatte Steffi ihren Laptop mit dabei
Autor: Florian Wintels
Genre: Comedy, Poetry Slam
Wertung: 5 von 5 möglichen Büchern

Was macht man in der kontaktarmen Zeit, wenn man möglichst zuhause bleiben soll und einem nichts mehr fehlt, als mal wieder im Publikum einer richtig schönen Kulturveranstaltung zu sitzen?

Ganz einfach: Man holt sich die Kulturveranstaltung nach Hause.

Eine (der besten) Möglichkeiten, dies zu tun, ist mit Florian Wintels neuem Buch: Offensichtlich hatte Steffi ihren Laptop mit dabei.

Titelseite des Buches 'Offensichtlich hatte Steffi ihren Laptop mit dabei' von Florian Wintels aus dem Lektora-Verlag
Titelseite des Buches "Offensichtlich hatte Steffi ihren Laptop mit dabei" von Florian Wintels aus dem Lektora-Verlag

Kommentar: Vergesst „die da oben“, rettet die da unten

Wir erleben gerade ein massives Déjà Vu. Zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten ging Deutschland in den corona-bedingten Lockdown und mit ihm auch große Teile des Sports. Große Teile, nicht aber der Profisport. Weltweit laufen die großen Ligen weiter, wenn auch ohne Zuschauer. Für diese Konstellation gibt es gute Gründe, die Verhältnismäßigkeit darf dennoch in Frage gestellt werden.

Corona-bedingt bleiben die meisten Sportplätze im Moment leer. Foto: rb
Corona-bedingt bleiben die meisten Sportplätze im Moment leer. Foto: rb

Corona in der Grundschule

Auch in der Grundschule sind die Auswirkungen der Pandemie deutlich zu spüren. Denn obwohl der Präsenzunterricht wieder aufgenommen wurde, ist alles anders. Besonders die Kinder leiden unter den strengen (aber notwendigen) Regeln und Auflagen. Für die Kinder, die erst in diesem Schuljahr eingeschult wurden, ist es besonders schwer, denn noch nie war es so schwierig, Freundschaften zu schließen. Das Treffen nach der Schule ist nur begrenzt möglich. Die AGs im Ganztagsbereich sind zwar erlaubt, doch durch den Personalmangel nicht umsetzbar. Das Schlimmste sind momentan jedoch die Regentage. Die Kinder haben Regenpausen und bleiben in den Klassen. Auch nach dem Unterricht (für die Kinder in der Nachmittagsbetreuung) ist es dann nicht möglich, raus zu gehen. Durch die Auflage, dass sich die Klassen nicht untereinander mischen sollen (außer auf dem Schulhof) müssen sie oftmals auch das Mittagessen in der Klasse einnehmen. Das bedeutet, dass teilweise 20 Kinder von 8 Uhr morgens bis 16:30 Uhr zusammen in einem Klassenraum sind.

Das bedeutet,dass teilweise 20 Kinder von 8 Uhr morgens bis 16:30 Uhr zusammen in einem Klassenraum sind.

Interview: Immer perfekt ist auch nicht perfekt

Interview mit der Autorin Niku Masbough

Niku Masbough ist seit wenigen Monaten mit ihrem Mathematikstudium an der Uni Pader-born fertig und ist nun hauptsächlich in der Erwachsenenbildung tätig. Während des Studiums entdeckt die junge Macherin ihre Leidenschaft fürs Schreiben, veröffentlicht ihren ersten Roman und beginnt zusätzlich ihre eigene Mode zu entwerfen. Niku Masbough ist ein vielseitiger Charakter und läuft mit offenen Augen durch die Welt und lässt sich von allem inspirieren, was ihr dabei in den Sinn kommt. Auch philosophische Fragen webt sie in ihre Werke ein, was die LeserInnen zum Nachdenken anregen soll. Die aufgeschlossene Autorin hat dieses Jahr ihren zweiten Roman „Der Blick in den Spiegel“ veröffentlicht, wozu sie uns einige Fragen beantwortet hat:

Die junge Paderbornerin mit  ihrem zweiten Roman. Foto: Niku Masbough
Die junge Paderbornerin mit ihrem zweiten Roman. Foto: Niku Masbough