Das ultimative universal-Erstsemester-ABC

Das ultimative universal-Erstsemester-ABC

(msc/td/ahs)

Tradition bleibt Tradition, auch in diesem Semester – unser berühmt-berüchtigtes Ersti-ABC. Für unsere Erstis eine kleine Einstiegshilfe, um sich im Uni-Wirrwarr von Bezeichnungen zurecht zu finden.

AQUARIUM: Liebevolle Bezeichnung des Raums E1.143, in dem man alle Personen schön durch die (Aquariums-)Fenster bestaunen kann. Liegt übrigens genau über dem Sub-Aquarium (E0.143).
AStA: Kurz für Allgemeiner Studierendenausschuss, die „Regierung“ der Studierenden, die sich um die studentischen Belange kümmert und die Studierendenschaft unserer Hochschule vertritt. Außerdem ist er i. d. R. verantwortlich für das AStA-Sommerfestival und betreibt den AStA CopyService.

BIBO: Liebevoller Name der Studierenden für die Bibliothek, den einige Angestellte nicht sonderlich gern hören. Die berüchtigt langen Öffnungszeiten werden von vielen, besonders zur Klausurenzeit, oft und gerne bis an die Schmerzgrenze ausgereizt. Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und der Nutzung erhaltet ihr auf der Homepage.

CAFÉTE: Nach einem aufwendigen Namenswettbewerb von Cafete in Caféte umbenannt, bietet sie Rettung für Kaffeedurstige. Auf Tassen gibt es 1 Euro Pfand. Wer sparen will, bringt seinen eigenen Thermobecher mit. Außerdem werden hier gerne alte Studierendenwerkstassen wiedergesehen, die ab und an verschwunden sein sollen.

DO-IT-YOUR-CYCLE: Dahinter verbirgt sich die Fahrradwerkstatt unter dem D-Gebäude. Sie hilft bei allen Problemen rund ums Rad oder bietet einen Ort zum selber schrauben.

E-MAIL-ADRESSE: Jeder Studierende, Dozierende, etc. muss eine E-Mail-Adresse der UPB besitzen. Die Adresse vor dem „@“ gilt auch als Login für PAUL, PANDA und die IMT-Rechner. Hinter dem „@“ kann entweder mail.uni-paderborn.de oder campus.uni-paderborn.de stehen. Eure Mails können unter webmail.upb.de eingesehen werden, sofern keine Weiterleitung auf eine private Mailadresse besteht. Bei Fragen oder Problemen steht Beratungshilfe im Notebook-Café zur Verfügung.

FÜ: Abkürzung des F-Gebäudes. Sucht man am Campus vergeblich. Die FÜ befindet sich an der Fürstenallee, neben dem HNF, am anderen Ende der Stadt. Früher eher Informatikern vorbehalten, versammeln sich hier mittlerweile viele Maschbauer, WINGs und Wiwis. Zur vollen Stunde pendelt man am besten mit der Uni-Linie vom Pohlweg aus.

G-GEBÄUDE: Eine grüne Wiese wurde zu einem Multifunktionshörsaal umfunktioniert. Graue kahle Wände, Tische, von denen jegliche Schreibutensilien rutschen, und Sitzplätze, die so effizient angepasst wurden, dass man den Atem des Nachbarn meditativ mitverfolgen kann. Zudem nach nur einem Semester renoviert. Sitzplätze kann man sich übrigens mittels einer Spende widmen lassen. Das „G“ steht, laut dem damaligen Vorsitzenden des Hochschulrates, übrigens für Gebühren, laut der Studierenden für Grausamkeit.

HAUSARBEITEN: Sollte man nie unterschätzen. Irgendwann holen sie euch immer ein, spätestens am Abend vor dem Abgabeschluss.
HOCHSCHULRAT: Oberstes Gremium der Hochschule, das leider nicht demokratisch gewählt wird. Hier wird über viel Wichtiges entschieden, was die Universität betrifft.

IMT: Das Zentrum für Informations- und Medientechnologien vergibt den Schlüssel zum erfolgreichen Studium, den IMT-Account, und betreibt die E-Mailserver. Zum IMT gehören das Notebook-Café, der Medienraum auf H1 +und der Servicepoint auf N5. Im Medienraum findet ihr Medientechnik zum Ausleihen und beim Servicepoint Mitarbeitende, die euch bei IMT-Fragen behilflich sind. Es sollte eigentlich mal ZIMT heißen.
INITIATIVEN: Neben uns gibt es zahlreiche engagierte Menschen an unserer Uni, die sich mit allem Möglichen beschäftigen und auf euch und eure Unterstützung warten.

JOURNALISTIK: Schreibst du gern über aktuelle Geschehnisse? Hast du ein Faible zum Zeichnen oder Fotografieren? Betätigst du dich gern im Bereich Webdesign, Marketing / Werbung oder Finanzen? Dann melde dich bei uns per E-Mail an universal@upb.de oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage!

KLAUSUREN: Wenn man sie nicht besteht, hat man ein Problem. Wenigen reicht ein Tag Vorbereitung, die meisten brauchen einige Wochen. Wer sich bereits während des Semesters gut vorbereitet, sollte sie relativ entspannt angehen können.
K-GEBÄUDE: Wo früher die Hauptbühne des Sommerfestivals auf einer Wiese stand, finden nun die Chemiker Zuflucht.

L‘UniCo: Das Campusradio unterhält uns mittlerweile täglich auf eigener Frequenz (89,4 MHz), auch außerhalb der Universität.
LIBORI: Das Volksfest Paderborns, dass die Stadt von einer anderen Seite zeigt. Nach Libori ist vor Libori (wenn man Herbst-Libori und Frühlingsfest mal außer Acht lässt).

MATRIKELNUMMER: Eure Ausweisnummer, die ihr im Studium bei Prüfungen parat haben solltet. Es hilft, die Zahl auswendig zu lernen, um nicht immer nach dem Studierendenausweis kramen zu müssen.
MENSA: Hier findet man mittags Nahrung mit mehr oder weniger Auswahl. Besonders zu den Stoßzeiten ist mit Schlangen zu rechnen. Neben der Mensa Academica gibt es seit ein paar Jahren die Mensa Forum. Besonders empfehlenswert sind hier die veganen Gerichte. Allerdings ist die Mensa Forum DeliCard-Besitzern vorbehalten. Gute Alternativen sind das Grill|Café (oder auch Pub genannt) und die Caféte sowie das Bistro Hotspot an der Fürstenallee im Untergeschoss des Heinz Nixdorf MuseumsForums.

NACHTLEBEN: Die Kultur Paderborns zeigt sich in einigen Kneipen und Lokalen, die überall in der Innenstadt verteilt sind. Man sollte aber früh genug losgehen, denn ist keiner da, schließt man pünktlich (vor 24 Uhr).
NOTEBOOK-CAFÉ (NBC): Befindet sich im neuen I-Gebäude (I0.401). Hier bekommt man Hilfe bei Fragen bezüglich Notebooks oder W-LAN. Zudem gibt es hier Auskunft zu doIT-Schulungen und Fragen zu PAUL werden beantwortet.

OLYMP: Raum E5.333, ein extra edel eingerichteter Tagungsraum für besondere Gelegenheiten mit feinem Teppichboden. Bekommt kaum ein normaler Student mal zu sehen.

PADER-Irgendwas: PaderSprinter, PaderWiesen, PaderCopy, PaderQuellgebiet, PaderBoring, ... – Es gibt hier fast nichts, was nicht mit Pader anfangen kann. Somit bekommt der kürzeste Fluss Deutschlands Bedeutung.
PANDA: Die neue Lernplattform der Universität. Nach koaLA nun das zweite Tier, das die Studierenden im Studium unterstützen soll. Ideal für Studierende, um ihre Aufgaben online zu erledigen und abzugeben und hilfreich für Lehrende, die einfach Feedback zu Leistungen geben möchten.
PAUL: Ist die Abkürzung für „Paderborner Assistenzsystem für Universität und Lehre“, hinter dem das System CAMPUSNET der Hamburger Firma Datenlotsen steckt. Später als ursprünglich geplant, startete es im Sommer 2009 und erfreut sich seither vieler „Fans“ bei der Veranstaltungs- und Prüfungsanmeldung.
PROKRASTINATION: Wie Andreas Cord-Landwehr in der ματικ 66 schon schrieb: „Die Kunst, meist belanglose Tätigkeiten mit einem unfassbaren Eifer, einer Präzision und Intensität auszuführen, die nicht einmal Dagobert Duck beim Polieren seiner Kreuzer aufbringt, ist ein wahres Phänomen. [...] Doch wenn solche Tätigkeiten in den Vordergrund geraten und vor die eigentlich viel wichtigeren – zu erledigenden – Tätigkeiten vorgeschoben werden, dann nennt man dies Prokrastination.“

QT: Abkürzung für qualifizierte Teilnahme. Damit sind die Leistungen in den Kulturwissenschaften gemeint, die ihr in den einzelnen Seminaren und Vorlesungen abseits der Prüfungen erbringen müsst. In vielen Kursen kann man sogar qualifiziert mit Abwesenheit glänzen.

RIEGRAF: Prof. Dr. Birgitt Riegraf ist seit 2018 die erste Präsidentin an der Uni Paderborn. Auch in den nächsten Jahren wird die Soziologin unsere Uni nach außen hin repräsentieren und wichtige Entscheidungen treffen.

SC: Ist die Abkürzung für den AStA Stadtcampus. Im fünften und sechsten Stockwerk eines ehemaligen Kaufhauses nahe des Westerntores befinden sich der Study Space, eine Veranstaltungsfläche sowie Büroräume einiger Initiativen bzw. Fachschaften. Hier findet ihr eine Wegbeschreibung.
SILO: Im SILO werden die Künstler unserer Uni Art-gerecht gehalten. Es ist, neben der Bushaltestelle Uni/Schöne Aussicht, leicht an der bunten Bemalung zu erkennen.
StuPa: Abkürzung für das Studierendenparlament, den Kindergarten der Hochschulpolitik, ohne Kinder beleidigen zu wollen. Hier wird über die Verwendung der AStA-Gelder, das Semesterticket und weitere studentiche Belange entschieden.

TOILETTEN: Sind an den seltsamsten Orten, oft ist die Geschlechterverteilung etagenabhängig. Und nicht mal die Reinigungskräfte scheinen alle zu finden...
Bitte hinterlasst sie idealerweise so, wie ihr sie gerne vorfinden würdet!

UNIPARTYS: Error 404 Not found. Um Partyborn wieder zu erleben, braucht ihr noch ein wenig Geduld.

VORLESUNGSFREIE ZEIT: Der offizielle Begriff für die Zeit von Februar bis Ende März bzw. August bis Ende September, in der Prüfungen geschrieben werden und Hausarbeiten zu erstellen sind. Wichtig: Der Begriff „Semesterferien“ ist leider nicht immer wörtlich zu nehmen.

WAHLEN: Die Wahlen an der Universität finden für Studierende einmal jährlich statt. Es werden Studierende in das StuPa, den Senat, die Fakultätsräte und die Fachschaftsvertretungen sowie -räte gewählt. Also beteiligt euch und bestimmt mit, wer euch vertreten soll.
WIKIPEDIA: Kann man gerne für schnelle Informationen nutzen, ist in Arbeiten nicht unbedingt als Quelle zu verwenden.
W-LAN: Gibt es an fast allen Punkten der Uni. Zu Stoßzeiten kann es mal etwas länger dauern, bis man damit verbunden wird. Aus Sicherheitsgründen bitte eduroam verwenden, dann könnt ihr auch an anderen Unis darüber kostenlos online gehen.

XENOPHILIE: Fremdenfreundlichkeit und Gastfreundschaft wird an unserer Hochschule großgeschrieben. Dies sieht man nicht zuletzt an vielen studentischen Initiativen und Projektbereichen wie z.B. ASV, Eurobiz oder AIESEC.
X-GEBÄUDE: Das Zentrum der Superlative. Nach dem Baubeginn im vergangenen Jahr soll hier bald ein neuer Hochleistungscomputer in eine 340 m² große Halle einziehen.

Y-GEBÄUDE: Das aktuelle Projekt der Universität, in das nach Fertigstellung in diesem Jahr das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) eingezogen ist.

ZFS: Das Zentrum für Sprachlehre, bietet Lehrangebote zu den verschiedensten Sprachen, teilweise sogar mit Zertifikatsprüfung. Die Mediathek des ZfS befindet sichin I3.401.
ZSB: Die Zentrale Studienberatung hilft bei Fragen im Studium oder bei Studiengangswechseln, bietet unterschiedliche Beratungen und organisiert die O-Phasen und den Markt der Möglichkeiten.
ZUM SCHLUSS: hoffen wir, dass unsere kleine Auflistung euch im Uni-Alltag helfen wird. Sollten wir was vergessen oder ihr Anregungen hierzu haben, meldet euch einfach bei uns.

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